Rilkes Weisen von Liebe und Tod

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Wochenspezial
12. September 2017

Rilkes Weisen von Liebe und Tod

Wir laden am Donnerstag, dem 16. November, ab 18.30 Uhr (Einlass) zur dritten musikalisch-kulinarischen Lesung in die Papiermühle ein. Diesmal wird Christoph Grube den ‚Cornet‘ und einige Gedichte Rilkes lesen, begleitet vom Pianisten Michael Krause. Wer mag, kann sich über den Abend ein besonderes Menü servieren lassen.


Kleines Menü zur Lesung

    Zwergtomatenrisotto
    mit gebratenem Wels und frischen Kräutern

    Ungarisches Gulasch à la Zsuzsanna
    mit Steinofenbaguette

    Dreifacher Schokoladenkuchen
    mit Whiskyparfait


    12 € ohne Menü / 27,50 € mit Menü
    Der Kartenvorverkauf ist bereits gestartet.

Zur Lesung

    Angeblich war Rilkes ‚Weise von Liebe und Tod‘ „das unvermutete Geschenk einer einzigen Nacht“, einer „stürmischen Herbstnacht“ des Jahres 1899.
    1906 wurde der redigierte Text als erster Band der später berühmten ‚Insel-Bücherei‘ publiziert und innerhalb weniger Jahre avancierte das kleine Buch zum Kultbuch einer ganzen Generation, die es in einer Tornisterausgabe bis auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs begleitete.
    Erzählt wird die Geschichte eines Vorfahren Rilkes, der der Erzählung nach als Fähnrich am Feldzug 1663 teilgenommen und nach der Liebesnacht mit einer Gräfin im Kampf ums Leben gekommen sein soll.
    Die Lesung bringt neben der berühmten Prosaballade auch einige der berühmtesten Gedichte Rilkes zu Gehör.

Am Text: Christoph Grube

    Er studierte Germanistik und Geschichte in Erlangen und arbeitet seit seiner Promotion an der Professur für Neuere und Vergleichende Literaturwissenschaft der TU Chemnitz. Seine Leidenschaft für die Literatur spiegelt sich auch in seiner Karriere als Sprecher wider. Er las mehrere Hörbücher ein (u. a. für Random House Audio: Jurek Becker: Bronsteins Kinder, Erich Fried: Wieder / und immer wieder / wieder du).

Am Klavier: Michael Krause

    Als Zwölfjähriger begann er mit dem Klavierspiel und begriff bald, dass dies mehr als nur eine vorübergehende Leidenschaft für ihn werden sollte. Mit der Zeit konnte er nicht nur seine Technik verbessern und das Repertoire erweitern, sondern auch die Resonanz verschiedenster Zuhörer erfahren. Heute spielt er zumeist zur atmosphärischen Rahmung in Hotels und Restaurants sowie im Kontext gesellschaftlicher Ereignisse.