Raabes Holunderblüte

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Raabes Holunderblüte

Wir laden am Mittwoch, dem 24. Mai 2017, ab 18.30 Uhr zur zweiten musikalisch-kulinarischen Lesung in die Papiermühle ein. Diesmal wird Christoph Grube eine weniger bekannte Erzählung von Wilhelm Raabe lesen, begleitet vom Pianisten Michael Krause. Wer mag, kann sich über den Abend ein besonderes Menü servieren lassen.


Kleines Menü zur Lesung

  • Geräucherte Forellenmousse auf gebratenem Rhabarber, dazu Holunderblütencreme
  • Geschmorte Ochsenbäckchen in Rotweinsoße, serviert mit gebratener Pastinake und Spinatpolenta
  • Holunder-Honig-Parfait mit Schokoladencrumbles und marinierten Erdbeeren

Kleines Menü ohne Fleisch

  • Geräucherte Buttermilch-Schalottenmousse auf gebratenem Rhabarber, dazu Holunderblütencreme
  • Tomaten-Frischkäse-Tarte an Rotweinreduktion, serviert mit gebratener Pastinake und Spinatpolenta
  • Holunder-Honig-Parfait mit Schokoladencrumbles und marinierten Erdbeeren

9 € ohne Menü / 25 € mit Menü
Der Kartenvorverkauf läuft (unter 03641-459898 oder per E-Mail).


Zur Erzählung

    Ist es nur Melancholie, die die längst verschütteten Erinnerungen des alten Medizinalrates Hermann an seine Studentenzeit in Prag wachrufen? Oder steckt mehr dahinter, als dem fast Siebzigjährigen beim Anblick eines Ballkranzes aus geflochtenen Holunderblüten plötzlich wieder die junge Jemima in den Sinn kommt? Lange Zeit stand die in den 1860er Jahren erschienene Novelle Wilhelm Raabes im Schatten seiner großen Romane „Die Chronik der Sperlingsgasse“, „Der Hungerpastor“ und „Abu Telfan“. Dabei nimmt die kleine Erzählung die Raffinessen des Raabeschen Spätwerkes vorweg und weist mit ihrem unzuverlässigen Erzähler und dem Spiel der Erinnerungen weit hinein in die Moderne.

Am Text: Christoph Grube

    Er studierte Germanistik und Geschichte in Erlangen und arbeitet seit seiner Promotion an der Professur für Neuere und Vergleichende Literaturwissenschaft der TU Chemnitz. Seine Leidenschaft für die Literatur spiegelt sich auch in seiner Karriere als Sprecher wider. Er las mehrere Hörbücher ein (u. a. für Random House Audio: Jurek Becker: Bronsteins Kinder, Erich Fried: Wieder / und immer wieder / wieder du).

Am Klavier: Michael Krause

    Als Zwölfjähriger begann er mit dem Klavierspiel und begriff bald, dass dies mehr als nur eine vorübergehende Leidenschaft für ihn werden sollte. Mit der Zeit konnte er nicht nur seine Technik verbessern und das Repertoire erweitern, sondern auch die Resonanz verschiedenster Zuhörer erfahren. Heute spielt er zumeist zur atmosphärischen Rahmung in Hotels und Restaurants sowie im Kontext gesellschaftlicher Ereignisse.